Ich habe in einem etwas älteren Blogbeitrag schon verraten, dass ich kein spezieller Audio-Fan bin - mit zunehmendem Alter lässt der Spaß daran, drei Dinge parallel zu tun und auch noch zu hören auch ziemlich nach ;=)). Doch oft möchte auch ich einen interessanten Radiobeitrag hören - z.B. die Information über ein Sportereignis, die unsere öffentlich Rechtlichen erst zeitversetzt bringen. Dabei ist mir seit Längerem der Phonostar-Player eine tolle Hilfe. Hier ein paar Erfahrungen damit:
Radio hören:
Nach dem Download und der Installation steht ein kleines Radio-Display (siehe Foto) zur Verfügung über das man seine Lieblings-Sender suchen und ganz einfach parallel zu der sonstigen Tätigkeit am Computer hören kann.
Radio aufnehmen:
Diese Sendungen können (und dürfen wohl auch(?!) aufgezeichnet werden. Wenn man sich den LAME-Encoder herunterlädt, lassen sich diese Aufnahmen auch in komprimierter Form als MP3-Datei auf dem Computer speichern.
Podcasts hören:
Seit der Version 2.0 lassen sich jetzt auch viele Podcasts abonnieren, was dann übrigens auch manches eigene Aufnehmen von Radiosendungen überflüssig macht.
Da das Programm eine super deutschsprachige Hilfe und eine schöne Sammlung von FAQ hat, kann ich hier nur viel Spaß beim Ausprobieren wünschen
HoSi
Da ich immer wieder gefragt werde, wie ich meine Podcasts mit ausreichender Lautstärke aufnehme und ob ich mir eine spezielle Ausstattung zugelegt habe, erzähle ich es dann hier einfach einmal. Vielleicht hilft es ja?
Headset ist besser als loses oder eingebautes Mikrofon
Mag sein das spezielle frei bewegliche Mikrofone eine bessere Qualität haben als das Mikrofon des Headsets. Für mich ist entscheidend, das der Abstand zu den Lippen und damit auch die Lautstärke der Aufnahme beim Headset besser kontant gehalten werden kann. Wenn ich mich freier bewegen kann, klingt meine Stimme auch “lockerer”!
Bei Windows XP Zusatzverstärker einschalten
Obiger Screenshot zeigt die Lautstärkeregelung, die u.a. über >Start >Systemsteuerung >Sound und Audiogeräte >Gerätelautstärke zu erreichen ist. Wenn man dort beim Mikrofon auf “Erweitert” klickt erscheint das folgende Fenster. Dort würde ich immer einen Haken bei “MIC Boost” setzen. Je nach Soundkarte steht dort etwas anderes, ggf. bitte probieren!
Audacity zum Aufnehmen nutzen
So gerüstet kann man jetzt mit einer geeigneten Software die Aufnahme starten. Ich nutze Audacity, achte darauf, dass ich mit “voller” Lautstärke aufnehme, und speichere bzw. exportiere das Ergebnis als MP3-Datei.
Hier der Beitrag als Podcast-Episode:
Viel Erfolg bei der Anfertigung eigener Podcasts wünscht
HoSi
Sicher hätte ich es auch per Telefon oder per SMS erfahren, doch da ich regelmäßig vor dem Computer sitze, erhielt ich die Information dort: “Aua! Verdacht auf Scharlach!” SKYPE, mein Internet-Telefon, hatte “aufgepoppt” und ich konnte meinen ältesten Zwilling fragen, welchen seiner beiden Söhne es denn erwischt hat. Er war es aber selbst, was dann meine Frau auf den Plan rief, die gerade am Bearbeiten ihrer morgenlichen E-Mails war.
Diese familiäre Kommunikation war nicht nur kostenlos, nein auch sehr komfortabel als Gruppen-Konferenz über SKYPE zu realisieren. Da in unsere Notebooks bereits eine kleine Webcam integriert ist, konnten wir unserem etwas “krächsenden” Sohn dann auch in die Augen sehen und Mama und Papa waren doch froh, als sich ein Lächeln auf seinem Gesicht zeigte.
Diese moderne und familienverbinde Kommunikation klappt natürlich auch - und besonders - international, wie der folgende Bericht bei ZEIT-Online zeigt!
Das ist also wirklich etwas zum Nachmachen, denkt
HoSi
Sicher hat mancher einen kleinen Mangel an dem im letzten Beitrag vorgestellten Mikogo entdeckt. Es fehlt dort eine Möglichkeit zum Markieren auf dem Bildschirm. Irgendwie lieben wir doch alle unsere auf der Wandtafel mit Kreide malenden Lehrer, oder? Kein Problem, denn die Macher von Mikogo haben auch darüber nachgedacht und bieten mit dem ScreenMarker eine Lösung.
Einfach die Seite aufrufen, das Programmchen herunter laden, die EXE-Datei so auf dem Computer ablegen, dass man sie schnell wieder findet und dann die Datei aufrufen. Schon hat man die im obigen Screenshot angezeigten Möglichkeiten.
Super, denn das lässt sich nicht nur für das Desktop-Sharing, sondern auch für das Arbeiten am Beamer nutzen, denkt
HoSi
Irgendwie erinnert mich das Ding an “Netmeeting”, einem kleinen Werkzeug, mit dem ich vor einigen Jahren anderen bei der Handhabung von Programmen zur Bildbearbeitung usw. geholfen habe. Ich habe dann bei den in den letzten Jahren von SLO genutzten virtuellen Klassenräumen immer diese Möglichkeit zum Teilen des Computerbildschirms (=Desktopsharing) vermisst. Nicht, dass es so etwas nicht gab, leider mussten so viel Daten übertragen werden, dass ich nur im Zeitlupentempo arbeiten konnte. Zusätzlich war die Qualität der übertragenen Bilder so schlecht, dass oft gerade das Arbeiten daran kaum vermittelt werden konnte.
Das ist jetzt alles viel besser! Der fortschreitenden Bandbreite des Internets - hoch lebe DSL ;=) - und den Erfindern von Mikogo sei Dank! Wie das geht? Ganz einfach:
Ein Moderator ruft www.mikogo.com auf, klickt auf “get started” und registriert sich. Er erhält ein Passwort an die angegebene Mail-Adresse und kann dann damit nach dem Download und Start (keine Installation) eines kleinen Programmes ein Meeting starten. Dabei erhält er eine Meeting ID, z.B. 123-456-789.
Dann ruft der Moderator über Telefon oder besser über Skype seine Teilnehmer (oder wen auch immer) an und teilt diesen die Meeting ID mit.
Eben diese Teilnehmer (oder was auch immer) rufen ebenfalls www.mikogo.com auf, klicken auf “join meeting”, laden eine kleine Datei herunter, starten diese und werden zur Eingabe der Meeting ID aufgefordert. Danach sehen sie den Desktop des Moderators und können seinen Erklärungen folgen.
Das ist noch ziemlich kompliziert? Ich denke, nein, denn bei allen weiteren Einsätzen entfällt der Aufruf der Mikogo-Website sowie der Download. Lediglich Software starten, ID austauschen und fertig. Noch einfacher wird das alles, wenn man ein kleines Skype-Plugin installiert. Dann lassen sich einzelne Teilnehmer (leider nicht mehrere ???) direkt von Skype einladen und die Prozedur mit der Meeting ID entfällt.
Wir von SLO können mit diesem Angebot dann nahezu alle Dinge erledigen, die wir bei unserer ehrenamtlichen Arbeit für ältere Erwachsene erledigen möchten:
Präsentationen, die an anderer Stelle im Netz hinterlegt wurden (z.B. bei Google Text & Tabellen oder Scribd), den Teilnehmern zeigen.
Anwendungen, die auf den Moderatoren-Computern laufen, sehr schnell in der praktischen Handhabung vorführen.
Es lässt sich der Moderator wechseln und der Moderator kann ggf. auch auf den fremden Rechner zugreifen.
Einfach toll, vielen Dank und möglichst selbst ausprobieren sagt
HoSi
Gibt es eigentlich außer der privaten Gruppe Senioren-Lernen-Online (SLO) noch weitere Gruppen/Personen, die virtuelle Klassenräume nutzen, um Online-Kurse für ältere Erwachsene anzubieten? Seit über 6 Jahren sammeln wir in diesem Bereich Erfahrungen, die wir auch gern mit anderen teilen möchten. Nehmen sie bitte Kontakt mit uns auf. Hier ein paar Zeilen zu dem im vergangenen Jahr genutzten Vyew und zu dem im Augenblick unter die Lupe genommenen Dimdim.
Was wünschen wir uns?
Nach dem Konzept von SLO sollten die TeilnehmerInnen der Kurse die einzelnen Themenkreise nach eigenem Interesse bearbeiten. Die Moderatoren stehen dabei helfend zur Verfügung, was auf zwei Wegen geschieht: Einerseits zeitversetzt (=asynchrones Lernen) per E-Mail und andererseits zeitgleich (=synchrones Lernen) über die Internet-Telefonie Skype und über einen virtuellen Klassenraum.
In diesem Klassenraum sollten sich vorbereitete Präsentationen zeigen lassen. Dabei sollte aber auch auf den einzelnen Folien durch Symbole, Markierungen und Schrift erläutert werden können. Besonders für computernahe Themen ist die Möglichkeit wichtig, auf dem Computer der Moderatoren laufende Anwendungen den Teilnehmern zu zeigen (=Desktop bzw. Applitation Sharing).
Schließlich wäre eine mit Skype vergleichbare Sprachkommunikation wünschenswert. Doch das ist weder bei Vyew noch bei Dimdim nicht im Entferntesten geboten!
Was bietet Vyew?
Bei Vyew lassen sich in der kostenlosen Version - die sich über Werbung finanziert - bis zu 10 Präsentationen im Monat hochladen. Diese können dann von den Teilnehmern jederzeit betrachtet werden. Die Präsentationen können auch in eine Website oder ein Weblog eingefügt werden. Natürlich kann sehr komfortabel auf den Folien markiert werden, dann lassen sich in eine Präsentation Audios und Videos einbauen, die allerdings an anderer Stelle im Web hinterlegt werden müssen. Dieses Angebot läuft insgesamt sehr stabil und lässt sich komfortabel nutzen.
Leider benötigt die Möglichkeit, den Desktop zu teilen, doch relativ viel Zeit. Der Moderator muss sich den Bildschirmaufbau jeweils durch die Teilnehmer bestätigen lassen und sollte tunlichst mit einem 2. PC als Teilnehmer eingeschaltet sein, um das Geschehen zu verfolgen. Für eine umfangreiche Nutzung reicht dieses Angebot nur bedingt!
Was bietet Dimdim?
Auch die kostenlose Dimdim-Version soll sich durch Werbung finanzieren. Hier lassen sich die Präsentationen allerdings nur für die Zeit der Online-Treffen auf dem Server hochladen. Dafür kann aber sehr viel leichter zwischen mehreren Präsentationen hin- und hergeschaltet werden. Innerhalb der Präsentation erleichtern kleine Vorschaufolien dem Moderator das Arbeiten. Die Möglichkeiten zur Markierung auf den Folien ist sehr komfortabel und kann auch von allen Teilnehmern genutzt werden.
Der Einbau von Audios oder Videos in eine Präsentation ist nicht vorgesehen, was ggf. durch die sehr schnelle und komfortable Möglichkeit des Desktop-Sharing ausgeglichen werden kann. Man ruft diese Dinge eben mit dem Webbrowser auf und zeigt sie dann über das Sharing!
Insgesamt findet man bei beiden Anbietern gute Möglichkeiten, um interessante Online-Kurse zu organisieren. Dazu freuen wir uns übrigens immer über neue Teilnehmer - und auch über ehrenamtlich tätige Moderatoren. Nehmen Sie mit mir oder SLO Kontakt auf, wünscht sich
HoSi
Auf die Gefahr hin, dass mich jetzt Leser in meinem Alter für übergeschnappt halten, ich schreibe diesen Text trotzdem ;=)). Bisher hatte ich nicht so ganz begriffen was “Microblogging” überhaupt ist und dann fehlten mir Beispiele. Jetzt ist mir eines eingefallen und ich kann auch gleich meine ersten Erfahrungen notieren!
Was möchte/könnte ich erreichen?
Nicht alles, was mir im Internet so über den Weg läuft, eignet sich zur Darstellung in einem Weblog (=einem “großen” Blog), denn manches ist viel zu speziell und anderes kann ich nicht besser/kürzer darstellen. Hier könnte jetzt etwas einfaches und für kurze Mitteilungen/Tipps geeignetes helfen, eben ein “Microblog”.
Wie richte ich einen Microblog ein?
Von den vielen denkbaren Lösungen ist mir immer wieder Twitter aufgefallen, also habe ich mich dort registriert und meine ersten z.T. noch (?) banalen Informationen aufgeschrieben. Wer meinen Twitter-Namen “hosi1709″ kennt findet meine Informationen und kann sie auch als RSS-Feed abonnieren. Doch wer kennt mich dort? Eine Lösung wären viele Mails an Freunde und Bekannte, eine weitere beschreibe ich in folgendem Absatz.
Wie kann ich die Nutzerzahl erhöhen?
Damit dann auch möglichst viele Menschen die Informationen lesen können, lassen sich die Twitter-Ergebnisse in der Seitenleiste eines Weblogs einfügen. Das geht bei Blogger sehr einfach und ist mir bei WordPress nur über das Widget für RSS-Feeds gelungen.
Mag sein, dass immer noch einige nach dem Sinn fragen, doch vielleicht gibt es ja auch jemanden, der das einmal selbst ausprobiert, denkt
Die Bildersuche von Google ist nun wirklich nicht sehr komfortabel. Ich habe in diesem Blog schon ein paar Mal auf PicLens hingewiesen, mit dem man über eine Erweiterung den Internet Explorer und den Firefox “aufpeppen” kann. Hier jetzt der Hinweis auf eine noch einfachere Lösung, die CreativSpace anbietet:
Im vergangenen Oktober habe ich zum ersten Mal über diese Online-Bildbearbeitung berichtet. Seitdem ist der Beitrag Picnik - Bilder online bearbeiten der absolute Renner unter meinen Beiträgen. Ich bringe hier deshalb heute eine kurze Einführung in die deutschsprachige Version, die ich wegen der qualitativ guten Bilder bei Scribd hoch geladen habe.
Leider lässt sich die Päsentation hier bei WordPress (noch?) nicht einbinden. Hier aber der Link!
Mag sein, dass ich hier nur Einzelne anspreche, oder sollte es viel Interessenten geben, die sich meine Blogbeiträge als Datei auf ihrem Computer abspeichern - und dann vielleicht später drucken - möchten? Mein Lösungsvorschlag, dürfte aber sicher für manchen Homepage- oder Weblog-Autor interessant sein: htm2pdf erstellt nämlich im Handumdrehen PDF-Dateien von Internetauftritten. Hier eine kurze Anleitung dazu: