Meine Neugier hat dazu geführt, dass ich neben diesem WordPress-Blog auch noch ein Doppel bei Blogger mit gleichem Inhalt und ein weiteres bei Posterous mit ähnlichem Inhalt geführt habe.
Das wird mir jetzt etwas viel Arbeit, so dass ich in der nächsten Zeit nur noch bei Posterous unter http://hosikurse.posterous.com/ veröffentlichen werde.
Mich regen diese Fragen zum Nachdenken an, denn da versuche ich jetzt seit fast 7 Jahren – sicher mit unterschiedlichem Erfolg – älteren Erwachsenen Lernen in Form von Online-Lernen (=eLearning) näher zu bringen. Und was habe ich als Organisator eigentlich dabei gelernt? Sehr viel und das betrifft im Wesentlichen zwei Bereiche, die ich hier stichwortartig streifen möchte :
Die Technik
Anfang 2002 war ein ISDN-Internetzugang üblich und wir hatten noch ernsthafte Probleme mit einer guten Sprachkommunikation und die Präsentation des eigenen Computer-Bildschirms war praktisch unmöglich. Heute ist das Dank Breitband-Internet ganz anders!
Auch interessierte Ältere haben sich in den vergangenen Jahren mit Computer und Internet so vertraut gemacht, dass sie nicht mehr fragen, wie sie die Software Skype installieren sollen und wie sie denn nur das Headset anschließen sollen. Sie haben den Umgang mit der Technik gelernt, oder – was m.E. viel besser ist – sie haben ein Helfer-Netzwerk geknüpft.
Die Methode
Anfang 2002 habe ich meine Online-Treffen noch sehr genau geplant und eine Präsentation mit etwa 30 Folien (=eine für 2 Minuten) erstellt. Auch meine Fragen und denkbare Aktivitäten der Teilnehmer waren wohl überlegt. Man sieht eLearning 1.0 lässt grüßen und die in einem langen Berufsleben einstudierte Rolle Moderator/Trainer konnte nicht so leicht abgelegt werden. Mein geschätzter Redeanteil: 95%.
Im laufe der Jahre hat sich hier nicht nur die Technik, sondern auch die Art des Lernens und Lehrens geändert. Ich lenke die Aktivitäten meiner Teilnehmer durch möglichst konkrete Übungen, die ich nur auf ausdrückliche Fragen per E-Mail oder Einzelcoaching erläutere. In gemeinsamen Online-Treffen mit allen Teilnehmern versuche ich dann eine Diskusisson über die aufgetretenen Fragen zu moderieren und ermögliche ggf. den Teilnehmern die Vorführung eigener Ergebnisse. Das dürfte schon etwas mehr eLearning 2.0 sein, denke ich. Mein geschätzter Redeanteil: 55%.
Also – um auf die Fragen vom Anfang zurück zukommen – auch ich als Organisator habe viel gelernt und wünsche mir nur, dass sich mehr ältere Erwachsene finden, die ihre Erfahrungen unter Nutzung von Computer und Internet an andere weiter geben. Dann dürfte sich so ganz langsam auch die Zahl derjenigen verringern, für die „diese neuen Techniken überhaupt nicht erforderlich sind“, denkt
HoSi
Mit der Frage nach Sinn und persönlichem Nutzen dieser Twitterei stehe ich also nicht allein. Durch einen Beitrag im Blog Trainigskonzepte (danke Ellen Trude!) finde ich jetzt auf TwiTip den Hinweis, dass „Twitter so schlecht oder so gut ist, wie die Nutzer es machen“. Hier ein paar Stichworte, die ich relativ frei zu übersetzen versucht habe (mehr als Hilfe, weniger wegen meiner Fähigkeiten ;=)).
Jamie Harrop schreibt 5 Tipps nach dem Motto „Wenn dir Twitter einen Wert geben soll, solltest du zunächst Twitter einen Wert geben“.
Gebe Nachrichten weiter (Retweet messages) So eine Weiterleitung (einfach mit „RT twittername“ beginnen) schafft beziehungen und zeigt Freunde am Beitrag der Person, deren Beitrag du weiterleitest.
Suche dir Freunde durch Rückmeldungen (Build friendships by Replaying) Schreibe regelmäßig ein paar Beiträge, beachte aber auch die Beiträge derer, die dir folgen. Gebe ihnen eine Rückmeldung (einfach mit „@twittername“ befinnen), denn das schaft (meistens) Freunde.
Genieße Twitter wie eine Party (Treat Twitter Like a Party) Erwarte keine schnellen Resultate, denn du must zunächst ehrliche und feste Partnerschaften bilden.
Führe neue Menschen heran (Introduce New Peoples) Twitter ist ein Spiel mit Emotionen und Partnerschaften. Zeige anderen, wie wichtig ihre Tweets für dich sind. Baue Win-Win-Situationen auf!
Beginne eine Unterhaltung und teile die Ergebnisse (Start a Conversation and Share the Results) Ein guter Weg zu Interaktionen ist der Start von Umfragen, oder auch nur das Stellen einer Frage. Nutze die ggf. mit Weblogs gemachten Erfahrungen auch für Twitter.
Da mich das Arbeiten mit Netbooks interessiert, war ich dann doch neugierig, was man mit der Online-Bildbearbeitung SumoPaint so alles anstellen kann. Obiges Kunstwerk (??) zeigt eines der Ergebnisse. Keine Installation einer Software, nur die Online-Software über den Computer starten, einfach toll!
Ich erspare es mir, hier die vielen Möglichkeiten der Online-Software aufzuzählen. Nur so viel: Man kann mit Layern (=Ebenen) arbeiten, findet einige Filter und diverse Werkzeuge, die dann doch sehr an Photoshop oder an Gimp erinnern.
Wen es interessiert: Mein Kunstwerk, zu dem mich Andy Warhol angeregt hat, habe ich auf weißem Hintergrunnd mit 12 Ebenen erstellt. Die einzelnen Ausschnitte stammen aus der unterschiedlichen „Verfremdung“ eines meiner Bilder mit dem Filter Emboss (=Hohlprägen, Narben) und Manipulation an der Farbbalance (=Color Balance).
Als Ergebnis kann man eine JPG- oder PNG-Datei auf den eigenen Computer speichern, wobei dann die Ebenen zusammengefasst werden und eine spätere Nachbearbeitung nicht möglich ist. Wenn man das Ergebnis auf dem Sumo Account speichert, kann man später auch noch an dem Werk ändern. Versteht sich, dass man sich dann für diesen Account mit seiner E-Mail-Adresse registrieren muss ;=).
Eine interessante Möglichkeit, die zum Ausprobieren reizt, denkt HoSi
Also, da „zwitschere“ ich nun schon mehrere Monate, mal mehr, mal weniger. Wenn ich aber meinen Bekannten oder meiner Familie den Sinn erklären soll, komme ich ins Stottern. Mir scheint, dass auch andere Twitter-Nutzer da so ihre Probleme mit diesem zur Zeit sehr aktuellen Microblogging haben (z.B. Mandy Schiefer oder Michael Kerres).
Interessant fand ich eine Slideshare-Präsentation von minxuan, in der mich als „Kurvenfan“ die folgende Grafik begeistert, deren Übersetzung mir allerdings zu schwierig ist ;=)
Mein Twitter-Verhalten wird wohl am besten durch die folgenden 5 Etappen der Twitter-Akzeptanz beschrieben, die ich ebenfalls der Präsentation entnommen (und hoffentlich passend übersetzt habe ;=)).
Ablehnung (Denial) „Ich denke Twitter hört sich dumm an. Warum sollte sich irgendwer dafür interessieren, was andere Menschen tun?“
Anwesenheit (Presence) „Ok, ich weiß wirklich nicht, warum Menschen es lieben, aber ich sollte wirklich mindestens einen Twitter-Zugang einrichten.“
Abladen (Dumping) „Ich nutze Twitter, um Links zu meinen Blog-Beiträgen anzuzeigen und auf meine Presse-Veröffentlichungen hinzuweisen.“
Umkehrung (Conversing) „Ich sende immer noch nützliche Inhalte, aber ich nutze Twitter für verlässliche 1×1-Unterhaltungen.“
Microblogging „Ich nutze Twitter, um nützliche Informationen zu veröffentlichen, die dann von Menschen gelesen werden, mit denen ich mich auch unterhalten möchte.“
Viel Spaß beim Sammeln eigener Twitter-Erfahrungen wünscht HoSi
Bei GoogleMail tut sich etwas! Zum Jahreswechsel bekam ich eine GoogleMail mit einer PPS-Datei als Anlage, die ich ganz einfach durch einen Klick auf „Als Diaschow anzeigen“ als Präsentation öffnen konnte. Super, das hat mit gefallen!
Jetzt bekomme ich eine PDF-Datei als Anlage, die ich auch ganz einfach über „Anzeigen“ direkt in einem GoogleViewer betrachten kann (siehe Bild oben). Irgendwie toll und ganz ohne den Adobe-Reader!
Ich habe dann gerade einmal gesehen, was mit einer als Anlage versandten DOC-Datei passiert. Über „Als Google-Dokument öffnen“ hat man den Text sofort in Google Text&Tabellen anzeigen – und vor allen Dingen man ist die „irren“ Formatierungen von Microsoft Word los.
Das alles sollte wohl besonders für den Nutzer eines Netbooks interessant sein, der von unterschiedlichen Arbeitsplätzen – oder sollte ich besser Reiseplätzen sagen? ;=) – auf seine Daten zugreifen möchte.
Vor einem Jahr habe ich hier zum ersten Mal über Meine Top 10 Lernwerkzeuge berichtet. Da ich irgendwie auch ein „kleiner Statistiker“ bin hier meine Tools für das zu ende gehende Jahr – ich kokettiere etwas damit, dass man auch als Älterer noch lernt und spreche leicht von Lernwerkzeugen ;=)).
Firefox (hier reizen besonders die tollen Erweiterungen)
Google Mail (hat sich inzwischen zu meinem Standard entwickelt)
Google Reader/Netvibes (Netvibes entwickelt sich bei mir zu einer ernsthaften Konkurrenz für den Google Reader)
Google Docs (da bei mir Text & Tabellen nicht Offline geht, habe ich auf die englische Version umgeschaltet und vermisse kein Office-Paket)
Live Writer (toller Editor, wenn man in unterschiedlichen Weblogs veröffentlicht)
Scribd (hier habe ich jetzt alle Präsentationen, die ich in meinen Online-Kursen nutze, hinterlegt)
Doodle (wenn man sich registriert kann man Termine abstimmen und tolle Umfragen starten)
Picasa (möchte ich nicht missen, zumal jetzt auch in deutscher Version vorhanden)
Audacity (habe ich weniger genutzt, da ich weniger Zeit für Podcasting gefunden habe)
LEO (hilft mir noch immer beim schnellen Übersetzen)
Ich habe erst geschrieben und dann mit dem vorigen Jahr verglichen. Netvibes, Live Writer und Scribd sind die Aufsteiger, PowerPoint und Slideshare die Absteiger! Das spricht für die Werkzeuge, sagt aber natürlich auch etwas über meine Gewohnheiten aus, denkt HoSi
Im September habe ich bereits einmal über Picasa 3 – Hilfe für Bilder und Videos berichtet. Jetzt gibt es dieses praktische und kostenlose Programm zur Verwaltung von Bildern auch in deutscher Sprache. Ich nutze dieses Programm überwiegend für folgende Dinge:
Bilder von Digicam importieren Einfach die Speicherkarte aus der Kamera nehmen, in den Kartenleser des Computers stecken und alles importieren. Picasa merkt sich für das nächste Mal, welche Dateien bereits importiert wurden.
Bilder in Alben organisieren Die Originale legen ich in Datumsordnern ab, z.B. 2008-12 (für alle in dem Monat aufgenommene Bilder) oder 2008-08-Schleswig (Besuch der Landesgartenschau). Für spezielle Zwecke versehe ich die Bilder dann mit einem Etikett und kann für den „Dia-Abend“ mit Freunden oder in der Familie auch Bilder aus verschiedenen Ordnern „virtuell“ zusammenfassen.
Bilder fürs Web exportieren Egal, ob ich einzelne Bilder per E-Mail-Anhang versenden möchte oder diese nicht in der Originalgröße in meine Weblogs einfügen möchte, Picasa bietet mir eine schnelle Lösung über „E-Mail“ oder „Export“ an. Noch einfacher ist die Datensicherung in „Picasaweb“, dem kostenlosen Onlinespeicher (z.Z. 1 GB, etwas „dürftig“, dürfte sich wohl bald vergrößern!?). Hier kann man jeden Ordner einfach über „Mit Web synchronisieren“ hochladen und von dort einem größeren Kreis zugänglich machen.
Kleine Videos herstellen Oft kann man sich das Arbeiten mit dem Movie Maker sparen, denn über „Präsentation erstellen“ lassen sich aus ausgewählten Bilder kleine Videodateien erstellen, in die dann auch Hintergrundmusik eingebunden werden kann (nicht perfekt, aber „immerhin“).
Also spätestens nach dem Auspacken der neuen Digicam testen, denkt HoSi
Es hat etwas gedauert bis ich die Hoffnung auf eine baldige Übersetzung von Google Text & Tabellen in die deutsche Sprache aufgegeben habe. Jetzt habe ich dort über >Einstellungen endlich auf „English UK“ umgeschaltet und kann dieses tolle Angebot von Google auch nutzen, wenn ich mit meinem kleinen Netbook nicht online gehen kann. Die Anwendung nennt sich dann zwar Google Docs, aber auch meine bescheidenen Kenntnisse dieser Sprache reichen dafür aus ;=).
Was ist Google Docs Offline überhaupt?
Diese Anwendung erlaubt es Texte, Tabellen und Präsentationen, die online erstellt wurden, auch offline anzusehen (=view) und zum Teil auch zu bearbeiten (=edit). Den Umfang zeigt das Foto.
Wie arbeitet Google Docs Offline eigentlich?
Google Docs nutzt Gears, eine kostenlose Open-Source-Ergänzung für den Webbrowser. Über Gears werden alle Dateien/Informationen auf die Festplatte des des Computers gespeichert und regelmäßig mit den Online-Daten synchronisiert. Hat man keinen Internetzugang, nutzt man diese Daten, die dann nach dem nächsten Zugang ggf. wieder synchronisiert werden.
Wie schaltet man das alles ein?
Zunächst, wie bereits gesagt, die Sprache umstellen und dann über >Offline Google Docs für Gears freigeben. Mit etwas Geduld erfolgt die Erstinstallation und danach kann man über ein kleines Status-Symbol sehen, ob man online (grün) oder offline (farblos) ist.
Wie arbeitet man später offline?
Auf dem Desktop des Computers wird eine Google Docs-Verknüpfung abgelegt, über die der Webbrowser gestartet werden kann. Das Arbeiten unterscheidet sich im Prinzip nicht vom Online-Arbeiten.
Das alles sollte man doch einmal ausprobieren, egal ob mit einem Notebook oder einem Netbook, denkt
HoSi