Die Situation ist sicher bekannt: Da hat man einen tollen Blogbeitrag gelesen und möchte ihn jetzt einem Bekannten zeigen. Doch wo habe ich den Beitrag nur? Habe ich mir die Adresse eigentlich als Favorit abgespeichert oder gab es eine PDF-Datei dazu und die ist jetzt auf meinem anderen Computer?
Hier wäre ein jederzeit und von jedem Computer und Smartphone zugängliches Gedächtnis schon hilfreich. Das tolle ist, dass es so ein virtuelles Gedächtnis schon seit einiger Zeit sogar deutschsprachig gibt: Evernote heißt das Angebot und den Screenshot meines Computers zeigt folgendes Bild.
Die Handhabung ist relativ einfach. Zunächst sollte man sich registrieren und dann muss man auch dieses Gedächtnis natürlich mit den Informationen füttern. Das geschieht mit dem WebClipper und ist je nach Browser etwas unterschiedlich.
Wenn man sich die Anwendung fest installiert, lässt sich das virtuelle Gedächtnis aber nicht nur mit interessanten Dingen aus dem Internet füttern, sondern auch mit Texten, – sogar handschriftlichen – Audios, Bildern und Videos.
Wer mit mehreren Computern arbeitet– egal ob Windows oder Mac – und auch noch ein Smartphone nutzt – egal ob iPhone oder Android, hat jederzeit Zugriff auf seine Informationen. Auch weniger systematische Menschen finden über die Suche schnell die Infos wieder, denn selbst Texte in Bildern werden gefunden.
Einen ersten Eindruck über die Nutzung zeigt dieses Werbevideo und sonst sollte man das Ding einfach ausprobieren, denkt
HoSi,
der übrigens keine Werbeprämie von Evernote bekommt ;=).
