Lernmaterialien – Videos

Heute geht es im vierten und letzten Teil dieser Serie um das Erstellen kleiner Videos, in denen man das Geschehen auf dem Computer-Monitor aufzeichnet, z.B. den Umgang mit einem Programm zur Bearbeitung digitaler Fotos. Nach meinen Beobachtungen bekommt man damit oft anschaulichere Darstellungen als in Präsentationen mit sehr vielen Screenshots. Wenn man diese Videos dann veröffentlicht, lassen sie sich auch relativ einfach in eine Homepage oder ein Weblog einbinden.

Hier das Audio zu diesem Beitrag aus dem SLO-Podcast:

Hier ein kleines Beispiel:

Doch sehen wir uns die Erstellung Reihe nach an! Es empfehlen sich folgende Schritte:

Video aufnehmen

Zunächst einmal sollte man die Software und ein spezielles Problem starten – im Beispiel habe ich im Programm Picasa die Datei mit dem Bild geöffnet. Es ist ratsam das Video nicht in der ganzen Bildschirmgröße aufzuzeichnen, sondern nur in der Größe des geplanten Videos. Meistens bieten sich dabe die Größen 320 x 240 Pixel und 640 x 480 Pixel an. Ich verkleinere das Fenster meiner Anwendung meistens auf 640 x 480 Pixel, wobei etwas Probieren erforderlich ist.

Dann startet man ein Programm zum Aufzeichnen des Videos, z.B. das für Privatnutzer kostenlose CamStudio. Mit diesem Programm lassen sich die Videos in den Formaten AVI (=unkomprimiert, große Datei, einfach weiter zu bearbeiten) und SWF (=komprimiert, kleine Datei, weniger gute Weiterbearbeitung) aufzeichnen. Ich rate zum AVI-Format. Wenn man ein Mikrofon anschaltet, kann man parallel zur Video-Aufzeichnung auch den passenden Ton sprechen. Das erfordert etwas Übung, klappt aber bereits mit dem Headset-Mikrofon meistens sehr gut.

Das Ergebnis speichert man dann zunächst als AVI-Datei (oder SWF-Datei) auf dem Computer.

Video bearbeiten

Oft möchte man dieses Video noch bearbeiten. So möchte man z.B. mehrere kleine Aufzeichnungen kombinieren oder an bestimmten Stellen Bilder einfügen. Meistens möchte man auch einen Vor- und Nachspann oder Zwischentitel einfügen. Das alles lässt sich relativ einfach mit dem Programm Movie Maker erledigen. Als Ergebnis erhält man dort eine Datei im für Microsoft typischen WMV-Format.

Video veröffentlichen

Im dritten Schritt kann man dieses Video jetzt veröffentlichen und damit anderen Nutzern zugänglich machen. Es gibt mehrere Anbieter, wobei ich mich in der letzten Zeit auf YouTube konzentriert habe, wie mein Beispiel-Video zeigt. Nach dem Hochladen der Datei wird dort eine Flashdatei in der Größe 425 x 350 Pixel erstellt. Man ist also gut beraten, wenn man größeres Ausgangsmaterial nutzt, denn sonst kommt es leicht zu starken Qualitätsverlusten. Für diese Videos erhält man einen URL (=Internetadresse), den man möglichen Nutzern mitteilen kann.

Video im Weblog

Der m.E. beste Weg ist allerdings – wie hier gezeigt, die Einbindung des Videos in ein Weblog. Dazu wird bei YouTube – und natürlich auch allen anderen Anbietern – neben dem URL auch ein Quellcode zur Verfügung gestellt. Je nach Weblog-Anbieter lassen sich damit die Videos sehr schnell einbinden. Ich habe dazu an anderer Stelle in diesem Blog mehr geschrieben.

Ja, das war es dann auch, was mir im Augenblick zum Thema „Lernmaterialien erstellen“ einfällt. Vielleicht bekomme ich ja einmal einen kleinen Kreis an Interessierten zusammen und kann zu dem Thema einen Online-Kurs anbieten?

Zunächst viel Spaß beim Ausprobieren
HoSi

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