Mobil ja, aber wie?

Die Welt der Tablets und Smartphones wird bunter und damit auch die Antwort auf die Frage „Welches Gerät soll ich mir denn nun kaufen?“. Bisher habe ich es mit Radio Eriwan gehalten und „Das kommt ganz darauf an, was du möchtest!“ gehalten. Doch genau das weiß der Fragende ja in der Regel nicht. Deshalb notiere ich hier kurz meine augenblickliche Philosophie, wohl wissend, dass sich diese durchaus in einem Jahr ändern kann. Dann kann ich aber jedenfalls hier meine Irrtümer nachlesen ;=).

Apple, Google oder was?

Die erste Frage gilt dem Betriebssystem. Vor ein paar Jahren war die Entscheidung relativ einfach, denn Apple machte das iPad mit iOS zum Massenprodukt. Bei Google lag Android noch im Kinderbett. Vor allen Dingen aber war man dabei, sich mit vielen Anbietern und auf Android aufbauenden Eigenentwicklungen zu verzetteln. Microsoft, den Platzhirschen bei den Desktops und Laptops, hatte niemand ernsthaft auf der Rechnung. Alle anderen firmierten unter „ferner liefen…“.

Seit ein paar Monaten scheint sich die Entwicklung zu drehen, denn Apple ist mit iOS 6 weiterhin gut aufgestellt, Google hat aber mit Android 4 den Anschluss gefunden. Ja und dann steht noch Microsoft in den Startlöchern mit einer mobilen Version, die zum neuen Windows 8 passen soll.

Mein derzeitiger Rat ist dann auch: Sowohl iOS als auch Android in den aktuellen Versionen sind geeignet. Die Entscheidung zwischen beiden ist wohl eine Geschmacksache und, wenn man sich die Geräte ansieht, wohl auch eine Preissache.

Groß, mittel oder klein?

Bei der Größe der Geräte lassen sich drei Typen unterscheiden. Dabei ist schnell klar, dass sich auf den großen Displays mit einer Diagonale von rund 10 Zoll besser lesen und schreiben lässt, als auf einem Gerät mit rund 4 Zoll Display. Auf der anderen Seite ist der Transport eines 4-Zöllers sehr viel einfacher, denn er passt in jede Tasche – auch in eine Hosentasche! Es kommt also darauf an, was man will.

Mein derzeitiger Rat: Die handlichen 4- bis 5-zölligen Smartphones überwiegend zum telefonieren nutzen, also außer Haus. Dort sind sie allerdings auch eine Hilfe, um schnelle Informationen zu bekommen. Die mittleren 7-zölligen Geräte für die tägliche Information und als Lesegerät nutzen, also in der Wohnung UND auf Reisen. Die großen 10-zölligen Geräte, nur dann nutzen, wenn man produktiv werden will, also z.B. wie ich hier jetzt einen Blogbeitrag schreiben möchte.

Ein oder mehrere Anbieter bzw. Geräte?

Obiges Foto zeigt, dass man schnell bei mehreren Geräten ist. Bei mir ist es (noch?) ein Mix aus Apple und Google. Es fällt aber auf, dass besonders die großen Anbieter alle drei Typen im Angebot haben und so durch einheitliche Bedienung die Nutzung erleichtern.

Mein derzeitiger Rat: Schafft euch zwei Geräte an! Ein handliches Handy hat man wohl immer dabei, wenn man das Haus bzw. die Wohnung verlässt. Ein mittelgroßes Tablet lässt sich dann sehr gut innerhalb UND außerhalb von Haus bzw. Wohnung zum Sammeln von Informationen und zum Lesen nutzen. Ein großes Tablet steht in Konkurrenz zum – oft auch noch vorhandenen – Laptop.

Viel Erfolg beim Einkauf wünscht HoSi.

 

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4 Gedanken zu „Mobil ja, aber wie?

  1. aloisbrinkmann

    Wir haben uns zuhause für ein ipad entschieden und nutzen diesen Tablet in Verbindung mit Apple TV. Schnell lassen sich Inhalte auf`s TV übertragen und mehrere Leute können am großen TV zuschauen.

    Antwort
  2. Pingback: Büro 2013 – online, mobil und (fast) papierlos | online

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