Test – Mobil in der Region

Reisen und dabei den Zug nutzen ist eine Sache. Doch wie ergeht es einem, wenn man dabei auch noch ein Smartphone und ein Tablet nutzen möchte? Ich habe ein Jahrestreffen in Lübeck vorzubereiten, muss also 80 km mit dem Zug fahren. Mal sehen, wie mir dabei meine mobilen Geräte, ein iPhone 4S und ein Nexus 7, helfen!

Der Teufel steckt sicher wie so oft im Detail – dieser hier sitzt vor der Marienkirche in Lübeck. Ich mache mich also auf den Weg und twittere per #mobiletest. Hier noch ein paar zusätzliche Informationen.

Deutsche Bahn

Eine Zugreise beginnt mit der Fahrkarte. Diese ist hier in Schleswig-Holstein günstiger, wenn man die Reise nach 9:00 beginnt. Mit meiner App DB Navigator habe ich daheim im WLAN schnell die passenden Züge ausgesucht und durch einen Klick die Termine in der App Kalender meines Google-Accounts gespeichert. Die Termine sind also später auf iPhone und Nexus einsehbar.

Leider muss ich zum Kauf des günstigeren Tickets den Laptop anschalten, denn bereits die Preisauskunft ist mobil nicht möglich. Muss ich dazu die App Ticket installieren? Falls ja, ich scheue es, denn wo landet das Online-Ticket, auf dem iPhone oder dem Nexus 7? Da ich nicht so oft reise, buche und drucke ich das Ticket also vom Laptop!

Mobiles Internet

Während der Zugfahrt zeigen sich schnell die Grenzen des mobilen Internets: Eine sinnvolle Datennutzung ist nur mit mindestens 3G, d.h. dem Mobilfunkstandard der 3. Generation, möglich. Leider liefert mir mein Provider O2 auf der Strecke von Kiel nach Lübeck nur bis Preetz und auf den Bahnhöfen 3G – das sind etwa 20% der Strecke. Im flachen Land werde ich mit weniger abgespeist und kann allenfalls telefonieren.

Ich habe das geahnt und mir daheim im WLAN die aktuelle Zeitung DIE ZEIT mit der App ZEIT auf mein Nexus 7 geladen. Einige Informationen über die Sehenswürdigkeiten von Lübeck habe ich mir als PDF-Datei auf die App BluefireReader geladen. Der Information steht also wenig im Wege, aber unter 'mobilem Internet' stelle ich mir etwas anderes vor!

Papier oder digital

Vor Ort regnet es und die Orientierung anhand der in der Touristinformation erhaltenen so vertrauten Stadtpläne aus Papier kommt schnell an ihre Grenzen. Digitale Informationen? Im Prinzip hilft da die Website http://www.luebeck-tourismus.de/. Ein PDF-Stadplan könnte eventuell helfen!? Doch gut, dass ich 'dieses Augenpulver' vor Ort auf dem iPhone auf der nicht für mobile Geräte optimierten Website nicht finde. Ein Audioguide, der mich zu den Sehenswürdigkeiten und den Hotels in die Altstadt begleitet, ist auch nicht zu entdecken. Nur Papier, Papier und nochmal Papier – und eine wirklich freundliche, kompetente und hilfbereite Beraterin.

Die App Google Maps auf dem iPhone hilft mir dann aus der Patsche und führt mich von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit und von Hotel zu Hotel. Die Konditionen der Hotels kann ich nicht nur dort erfragen, sondern auch sehr schnell mit der App HRS Hotels überpüfen. Wenn es nicht so trübe und regnerisch wäre, würde einer kleinen Dokumentation der Erkundungen in Bild und Video sicher nichts im Wege stehen. Das muss also dem Treffen im kommenden Jahr vorbehalten bleiben!

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s