WLAN auf Reisen – Licht und Schatten

Ja, wenn einer eine Reise tut, dann kann er etwas erleben. Ich will hier nicht mit der unpünktlichen Bahn langweilen, die meinen Reisenachbarn wegen Bauarbeiten einfach nicht nach Bremen gebracht hat. Ich habe mein Ziel auf die Minute pünktlich erreicht! Da die Geheimdienste und Google dieses Reiseziel wohl schon kennen, füge ich obiges Bild für alle anderen ein. Eben an diesem Ort konnte ich dann neue WLAN-Erfahrungen sammeln, von denen ich berichten möchte.

Meine mobile WLAN-Welt war bisher zweigeteilt:

Mit einem Smartphone kann man nicht nur telefonieren, sondern auch Daten übertragen. Dazu lässt es sich sehr schnell zu einem WLAN-Router – sprich: persönlicher Hotspot – verwandeln, um darüber in der gewohnten Weise mit Laptop oder Tablet ins Internet zu gelangen. Leider bieten nicht alle Mobilfunkanbieter diese Hotspots kostenlos an und vor allem steht in der Regel für dem mobilen Datenverkehr nur ein eingeschränktes Datenvolumen zur Verfügung: Ich z.B. muss mit 200 MB im Monat auskommen, bevor ich gebremst werde!

Andererseits bieten inzwischen alle Hotels auch den Zugang zum Internet über das hoteleigene WLAN an, mit dem man meistens automatisch verbunden wird. Das Internet kann aber nur nach Eingabe der Zugangsdaten – Username und Passwort – im Webbrowser genutzt werden. Hier sollte man die Kosten im Auge behalten. So habe ich bereits einmal 4,50 €/Stunde zahlen müssen, aber auch schon bei Buchung eines Frühstücks ein WLAN inclusive erhalten. An obigem Reiseort sollte ich preiswerte 3,00 €/Tag zahlen.

Leider ist es mir trotz mehrfacher Nachfrage und freundlicher Hilfe zunächst nicht gelungen, mit meinem Android-Tablet – App Chrome – oder meinem Apple-Smartphone – App Safari – über dieses WLAN ins Netz zu kommen. Die Fehlermeldung „Die aufgerufene Adresse wurde geändert“ kann ich fast singen ;=). Zum Glück war ich in Gesellschaft von anderen mobilen Internetfreunden, von denen zwei die gleichen negativen Erfahrungen gemacht hatten. Ich war nicht der Dumme, aber auch nicht findig genug, wie sich schnell herausstellte! Ein dritter hatte fast keine Probleme, denn sein Webbrowser – Firefox – produzierte eine ausführliche Warnung vor „einem unbekannten Sicherheitsstandard“. Nach dem Motto „nicht lesen, zweimal zustimmen“ war er dann im Internet und konnte auch andere Apps problemlos nutzen.

Wir anderen haben es dann natürlich auch unter Nutzung der App Firefox geschafft. Doch ist das kundenfreundlich? Welcher Fachmann hat dem Hotel eine derartige Lösung verkauft? Warum findet das Hotelgewerbe keine einheitliche und kundenfreundliche Lösung für die Nutzung von WLAN? Dusche, Strom und TV lassen sich doch auch ohne Mehrkosten und komplizierte Technik nutzen!

 

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2 Gedanken zu „WLAN auf Reisen – Licht und Schatten

  1. heggas

    Ähnliche Erfahrungen machte ich bei meinem Kurztripp nach Bad Hönningen/Köln. Mit meinem Tablet konnte ich nach Einwahl nur in der Nähe des Routers ins Internet. Keine Chance vom Zimmer oder Balkon aus. Im 2. Hotel hätte ich für eine Stunde buchen müssen! Man stelle sich das vor: Geschäftsreisende, die darauf angewiesen sind … Und das in einem hochindustrialisierten Land!

    Antwort
  2. Pingback: Test mit Bildern, Videos und Tweets | tests

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