Archiv der Kategorie: Audio

Hangouts – Fluch oder Segen?

Seit etwas einem halben Jahr erfreuen sich Google Hangouts auch hier in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Auch wir bei Senioren-Lernen-Online, die wir seit Jahren für unsere virtuellen Treffen überwiegend Skype nutzen, experimentieren mit dieser neuen Art von Videokonferenz, z.B. hier! Nachdem ich jetzt bereits das dritte Treffen des von mir moderierten Stammtisches MobileWeb über ein Hangout organisiert habe, schwirrt mir die Frage „Sollte man das nicht als Hangout on Air aufzeichnen?“ im Kopf herum. Doch Vorsicht! Möchte ich mir unser lockeres Geplauder wirklich 60 Minuten ansehen? Ist das alles wirklich so fesselnd?

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Meine Top 10 Tools für 2008

Vor einem Jahr habe ich hier zum ersten Mal über Meine Top 10 Lernwerkzeuge berichtet.  Da ich irgendwie auch ein „kleiner Statistiker“ bin hier meine Tools für das zu ende gehende Jahr – ich kokettiere etwas damit, dass man auch als Älterer noch lernt und spreche leicht von Lernwerkzeugen ;=)).

  1. Firefox
    (hier reizen besonders die tollen Erweiterungen)
  2. Google Mail
    (hat sich inzwischen zu meinem Standard entwickelt)
  3. Google Reader/Netvibes
    (Netvibes entwickelt sich bei mir zu einer ernsthaften Konkurrenz für den Google Reader)
  4. Google Docs
    (da bei mir Text & Tabellen nicht Offline geht, habe ich auf die englische Version umgeschaltet und vermisse kein Office-Paket)
  5. Live Writer
    (toller Editor, wenn man in unterschiedlichen Weblogs veröffentlicht)
  6. Scribd
    (hier habe ich jetzt alle Präsentationen, die ich in meinen Online-Kursen nutze, hinterlegt)
  7. Doodle
    (wenn man sich registriert kann man Termine abstimmen und tolle Umfragen starten)
  8. Picasa
    (möchte ich nicht missen, zumal jetzt auch in deutscher Version vorhanden)
  9. Audacity
    (habe ich weniger genutzt, da ich weniger Zeit für Podcasting gefunden habe)
  10. LEO
    (hilft mir noch immer beim schnellen Übersetzen)

Ich habe erst geschrieben und dann mit dem vorigen Jahr verglichen. Netvibes, Live Writer und Scribd sind die Aufsteiger, PowerPoint und Slideshare die Absteiger! Das spricht für die Werkzeuge, sagt aber natürlich auch etwas über meine Gewohnheiten aus, denkt
HoSi

Phonostar – Radio online

Ich habe in einem etwas älteren Blogbeitrag schon verraten, dass ich kein spezieller Audio-Fan bin – mit zunehmendem Alter lässt der Spaß daran, drei Dinge parallel zu tun und auch noch zu hören auch ziemlich nach ;=)). Doch oft möchte auch ich einen interessanten Radiobeitrag hören – z.B. die Information über ein Sportereignis, die unsere öffentlich Rechtlichen erst zeitversetzt bringen. Dabei ist mir seit Längerem der Phonostar-Player eine tolle Hilfe. Hier ein paar Erfahrungen damit:

  • Radio hören:
    Nach dem Download und der Installation steht ein kleines Radio-Display (siehe Foto) zur Verfügung über das man seine Lieblings-Sender suchen und ganz einfach parallel zu der sonstigen Tätigkeit am Computer hören kann.
  • Radio aufnehmen:
    Diese Sendungen können (und dürfen wohl auch(?!) aufgezeichnet werden. Wenn man sich den LAME-Encoder herunterlädt, lassen sich diese Aufnahmen auch in komprimierter Form als MP3-Datei auf dem Computer speichern.
  • Podcasts hören:
    Seit der Version 2.0 lassen sich jetzt auch viele Podcasts abonnieren, was dann übrigens auch manches eigene Aufnehmen von Radiosendungen überflüssig macht.

Da das Programm eine super deutschsprachige Hilfe und eine schöne Sammlung von FAQ hat, kann ich hier nur viel Spaß beim Ausprobieren wünschen
HoSi

Podcasting – Wo bleibt die Lautstärke?

Da ich immer wieder gefragt werde, wie ich meine Podcasts mit ausreichender Lautstärke aufnehme und ob ich mir eine spezielle Ausstattung zugelegt habe, erzähle ich es dann hier einfach einmal. Vielleicht hilft es ja?

Headset ist besser als loses oder eingebautes Mikrofon
Mag sein das spezielle frei bewegliche Mikrofone eine bessere Qualität haben als das Mikrofon des Headsets. Für mich ist entscheidend, das der Abstand zu den Lippen und damit auch die Lautstärke der Aufnahme beim Headset besser kontant gehalten werden kann. Wenn ich mich freier bewegen kann, klingt meine Stimme auch „lockerer“!

Bei Windows XP Zusatzverstärker einschalten
Obiger Screenshot zeigt die Lautstärkeregelung, die u.a. über >Start >Systemsteuerung >Sound und Audiogeräte >Gerätelautstärke zu erreichen ist. Wenn man dort beim Mikrofon auf „Erweitert“ klickt erscheint das folgende Fenster. Dort würde ich immer einen Haken bei „MIC Boost“ setzen. Je nach Soundkarte steht dort etwas anderes, ggf. bitte probieren!

Audacity zum Aufnehmen nutzen
So gerüstet kann man jetzt mit einer geeigneten Software die Aufnahme starten. Ich nutze Audacity, achte darauf, dass ich mit „voller“ Lautstärke aufnehme, und speichere bzw. exportiere das Ergebnis als MP3-Datei.

Hier der Beitrag als Podcast-Episode:

Viel Erfolg bei der Anfertigung eigener Podcasts wünscht
HoSi

Lastfm – die neue Art Musik zu hören

Ehrlich, ich bin kein Musikfan! Doch irgendwie hat mich dieses last.fm schon seit einiger Zeit interessiert, so dass ich es jetzt einmal ausprobiert habe.
Hier meine ersten Erfahrungen, die sich leicht nach dem Aufruf der Website nachvollziehen lassen:
  • Musik hören
    Es ist sehr einfach über „Musik“ nach seinem Lieblingskünstler suchen. Wer sich in den Werken des Künstlers auskennt, findet in der Regel auch einen speziellen Titel oder ein Album. Alle Titel lassen sich mindestens 30 sec anspielen, viele aber mindestens 3mal in voller Länge hören.
  • Radio hören
    Über „Radio“ kann man jetzt ein persönliches Programm mit seinen Lieblingskünstlern oder ähnlichen Interpreten wählen. Einfach „Mozart“ oder „Smokie“ eingeben und schon läuft das Programm im Webbrowser ab. Ich kann dabei weiter surfen, wenn ich die neuen Websites in einem neuen Fenster oder besser in einem neuen Tab (=Registerkarte) aufrufe.
  • Titel überspielen
    Interessant ist dann auch noch die Sache mit dem „Scrobbeln“ (=????). Mein Englisch und auch Leo.org helfen hier wenig bei der Übersetzung. Die Last.fm-Hilfe erklärt aber, dass dabei die eigene Musikbibliothek nach Künstler und Titel durchsucht und dann in die Last.fm-Datenbank übermittelt werden (=nur diese Info, nicht die Musik!). Bedingung ist, dass man sich vorher bei Last.fm kostenlos anmeldet und eine spezielle Software auf den eigenen Computer installiert.
    Warum das alles? Originalantwort von Last.fm: „Last.fm weiß dann also, welche Musik du gerne magst. Darauf aufbauend bekommst du persönliche Musik- und Konzertempfehlungen, musikalische Nachbarn, deine eigene Radiostation und vieles mehr. Millionen Titel werden jeden Tag gescrobbelt. Diese Daten helfen Last.fm dabei, Musik zu organisieren und an unsere Benutzer weiterzuempfehlen.“

Wie gesagt, bin ich kein Musikfan, denke aber, dass ein solcher sich einmal dort bei last.fm umsehen sollte. Viel Spaß dabei wünscht
HoSi

Für die Audiofreunde hier der Beitrag als Podcast: