Archiv der Kategorie: Videos

Hangouts – Fluch oder Segen?

Seit etwas einem halben Jahr erfreuen sich Google Hangouts auch hier in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Auch wir bei Senioren-Lernen-Online, die wir seit Jahren für unsere virtuellen Treffen überwiegend Skype nutzen, experimentieren mit dieser neuen Art von Videokonferenz, z.B. hier! Nachdem ich jetzt bereits das dritte Treffen des von mir moderierten Stammtisches MobileWeb über ein Hangout organisiert habe, schwirrt mir die Frage „Sollte man das nicht als Hangout on Air aufzeichnen?“ im Kopf herum. Doch Vorsicht! Möchte ich mir unser lockeres Geplauder wirklich 60 Minuten ansehen? Ist das alles wirklich so fesselnd?

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Vertonte Videos bei YouTube – Copyright beachten

Das Vertonen solch kleiner Videos ist im Prinzip ganz einfach, denn Picasa 3 und auch der Live Movie Maker gestatten das Einfügen eines Audios. Man sucht einfach die passende MP3-Datei, fügt diese ein und erstellt das Video. Doch Vorsicht: Nach dem Hochladen bei YouTube wird dort (etwas unverständlich zwar) so erinnert:  „ein Video xyz enthält unter Umständen Content, dessen Inhaber oder Lizenzgeber Audio Network ist.“

Dabei ist das alles (fast) kein Problem, denn YouTube bietet eine Lösung: Das hochgeladene Video einfach bearbeiten, indem man auf „Bearbeiten“ und dort auf „AudioSwap“ geht. in diesem AudioSwap kann man 1: einen Ersatztrack auswählen und danach 2: Vorschau anzeigen und veröffentlichen.

Es ist allerdings mehrfache Geduld gefragt, denn einerseits muss man eine passende Musik suchen, dann mühsam aussuchen und nach dem Veröffentlichen auch wieder einige Minuten warten bis alles aktualisiert ist.

Aber es geht. Also nachmachen, denkt
HoSi

Weihnachtsgeschenk? – Picasa jetzt in deutscher Sprache

Im September habe ich bereits einmal über Picasa 3 – Hilfe für Bilder und Videos berichtet. Jetzt gibt es dieses praktische und kostenlose Programm zur Verwaltung von Bildern auch in deutscher Sprache. Ich nutze dieses Programm überwiegend für folgende Dinge:

  • Bilder von Digicam importieren
    Einfach die Speicherkarte aus der Kamera nehmen, in den Kartenleser des Computers stecken und alles importieren. Picasa merkt sich für das nächste Mal, welche Dateien bereits importiert wurden.
  • Bilder in Alben organisieren
    Die Originale legen ich in Datumsordnern ab, z.B. 2008-12 (für alle in dem Monat aufgenommene Bilder) oder 2008-08-Schleswig (Besuch der Landesgartenschau). Für spezielle Zwecke versehe ich die Bilder dann mit einem Etikett und kann für den „Dia-Abend“ mit Freunden oder in der Familie auch Bilder aus verschiedenen Ordnern „virtuell“ zusammenfassen.
  • Bilder fürs Web exportieren
    Egal, ob ich einzelne Bilder per E-Mail-Anhang versenden möchte oder diese nicht in der Originalgröße in meine Weblogs einfügen möchte, Picasa bietet mir eine schnelle Lösung über „E-Mail“ oder „Export“ an. Noch einfacher ist die Datensicherung in „Picasaweb“, dem kostenlosen Onlinespeicher (z.Z. 1 GB, etwas „dürftig“, dürfte sich wohl bald vergrößern!?). Hier kann man jeden Ordner einfach über „Mit Web synchronisieren“ hochladen und von dort einem größeren Kreis zugänglich machen.
  • Kleine Videos herstellen
    Oft kann man sich das Arbeiten mit dem Movie Maker sparen, denn über „Präsentation erstellen“ lassen sich aus ausgewählten Bilder kleine Videodateien erstellen, in die dann auch Hintergrundmusik eingebunden werden kann (nicht perfekt, aber „immerhin“).

Also spätestens nach dem Auspacken der neuen Digicam testen, denkt
HoSi

Picasa 3 – Hilfe für Bilder und Videos

picasa-viewer

Jetzt nutze ich dieses Programm fast 2 Jahre und endlich wird es zum wirklich nützlichen „Allrounder“ für den ganz normale Umgang mit den digitalen Bildern und Videos, die ich auf meine Kamera gebannt habe. Das fing bisher schon mit dem „Importieren“ an und hört jetzt erst mit dem kleinen „Film“ auf, den man auch gleich bei YouTube hoch laden kann. Google-Gegner sollten hier also nicht weiter lesen ;=)).

Leider ist z.Z. nur eine englische Version zu erhalten, so dass vielleicht eine kurze Information zu den wichtigsten neuen Funktionen hilfreich ist:

  • Bildbetrachter
    Das Programm startet sehr schnell, doch noch schneller ist der „Picasa Photo Viewer“, der ohne die eigentliche Software zu starten zum flotten Bildbetrachter wird. Wer ihn nicht mag, kann ihn auch abschalten.
  • Picasa Webalbum
    Da Google – anders als z.B. Flickr – 1024 MB Speicherplatz kostenlos zur Verfügung stellt, sollte man Bilder ruhig auch online speichern. Mit dem neuen Picasa lassen sich die Bilder jetzt sehr einfach hoch laden und ggf. die einzelnen Ordner auch mit diesem Webalbum synchronisieren.
  • Reparaturen
    Die Entfernung von roten Augen war bisher schon sehr komfortabel, jetzt geht alles automatisch. Toll ist auch ein kleiner Tuschierpinsel, mit dem man kleine Fehler beseitigen kann. Das ist zwar noch kein Klonstempel, dafür aber einfacher zu handhaben ;=). Neu ist auch die Möglichkeit, einen Text auf das Bild zu schreiben.
  • Videos
    Musste man bisher noch den Movie Maker von Microsoft bemühen, um aus mehreren Bilder eine kleine Videodatei zu erstellen, so kann Picasa das jetzt auch: Es geht sogar die Kombination mit anderen Videoclips und die Untermalung mit einem Audio. Die so erstellte WMV-Datei kann man dann direkt nach YouTube hoch laden.

Das alles sollte man ruhig einmal ausprobieren, denkt
HoSi

Alles im Netz – Revolution mit Ansage?

Vor einigen Monaten habe ich hier bereits einmal beschrieben, wie ich mich Schritt für Schritt, weg vom komplett mit Programmen ausgestatteten Computer, hin ins Internet bewege. Die Angebote von Google machen es möglich: E-Mail und Kalender ohne Outlook, Texte, Tabellen und Präsentationen ohne irgend ein Office-Paket. Dazu kostenlosen (fast) unbegrenzten Speicherplatz.

Der Vorteil dieser Lösung liegt auf der Hand: Ich spare mir neben der Kosten für die Software auch die große Festplatte auf dem Computer. Und: Ich kann von jedem Internet-Zugang auf meine Daten zugreifen!

Natürlich fallen auch die Nachteile dieses neuen Internets ins Auge: Ich mache mich von großen Anbietern, z.B. Google, abhängig? (Fragt sich was dabei anders ist, denn bisher bin ich wohl von Microsoft abhängig!?). Was ist, wenn es nicht mit dem Internet klappt? (Sicher, aber in den nächsten Jahren wird wohl der DSL-Zugang so präsent sein, wie die Stromversorgung). Wie ist es mit dem Schutz meiner Daten gegen unberechtigte Nutzung bestellt? (Ja, das macht mir auch die meisten Sorgen).

Wenn ich jetzt diesen Beitrag in der aktuellen ZEIT lese, erleben wir hier aber gerade die Vorboten einer Revolution im Netz und sollten uns wohl um die Nachteile keine großen Gedanken machen, sondern lieber versuchen, den Anschluss nicht zu verpassen.

Also packen wir es an, denkt
HoSi